Voice over IP

Der Blog rund um IP-Telefonie

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voip-AVM FRITZBox Fon WLANFRITZ!Box Fon WLAN ist eine leistungsfähige Voice over IP-Telefonanlage zum Telefonieren und zum Surfen über DSL. Telefonieren Sie mit Ihren vorhandenen Telefonen wahlweise über das Internet oder das Festnetz. Zusätzlich bringt FRITZ!Box Fon Ihre PCs über WLAN, USB und Ethernet online – als DSL-Modem oder im Router-Betrieb. Die integrierte Firewall, das individuelle Kennwort und die bereits aktivierte Verschlüsselung Ihrer Funkverbindungen sorgen für Surfvergnügen mit dem Plus an Sicherheit.

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Internettelefonie – Die Grundlagen
Seit der CeBIT 2004 gewinnt der Begriff VoIP (Voice over IP) zunehmend an Bedeutung. Als VoIP bezeichnet man Techniken, die es ermöglichen, über IP-basierte Netzwerke zu telefonieren. Eine der zukunftsweisenden Anwendungen von VoIP-Techniken ist das Telefonieren über das Internet (Internettelefonie).

Die Internettelefonie – die neue Art zu telefonieren
Die Internettelefonie ist ein Dienst, der es ermöglicht, mittels VoIP-Technologie über das Internet Telefonate zu führen. Dieser Telefondienst wird von einem Internettelefonie-Anbieter bereitgestellt. Er ist in seiner Funktion vergleichbar mit herkömmlichen Telefongesellschaften wie zum Beispiel der Deutschen Telekom. Er meldet den Gesprächsteilnehmer im Netz unter einer bestimmten Rufnummer an, vermittelt Gespräche zu einem anderen Gesprächsteilnehmer und stellt, wenn nötig, weitere Dienste in Rechnung, z.B. das Telefonieren ins Festnetz. Damit ein Gespräch von einem Teilnehmer zum anderen zustande kommen kann, müssen sich beide Teilnehmer zuerst bei einem Internettelefonie-Anbieter anmelden. Dafür benötigen sie eine Verbindung ins Internet, am Besten über einen DSL Anschluss. Für die Anmeldung werden Benutzernamen und Passwort in das VoIP-Endgerät eingegeben. Das Endgerät meldet sich damit beim Server des Internettelefonie-Anbieters (Registrar) an, und bekommt eine Internetrufnummer zugewiesen, über die es dann im Internet erreichbar ist. Wird eine Rufnummer gewählt, wendet sich das VoIP-Endgerät an den Internettelefonie-Anbieter. Der vermittelt das Gespräch weiter an den Gesprächspartner.

Mit VoIP ins Festnetz telefonieren
Die Telefonnetze der verschiedenen Telefongesellschaften existieren parallel zu den Datennetzen des Internets. Um vom Internet Gespräche ins Festnetz führen zu können, gibt es Brücken (sogenannte Gateways), die beide Welten miteinander verbinden. Diese Schnittstellen ermöglichen es Voice over IP Teilnehmern, Festnetzanschlüsse zu erreichen und umgekehrt. Während Gepräche von einem Internettelefon zu einem anderen in aller Regel kostenlos sind, berechnen die Internettelefonie-Anbieter für Gespräche ins Fest- oder Mobilfunknetz unterschiedlich hohe Gebühren, die in der Regel aber deutlich unter den aus dem Festnetz gewohnten Preisen liegen.

SIP – der Standard für die Internettelefonie
Damit ein Telefonat über VoIP zustande kommen kann, muss der Anrufer dem Internettelefonie-Anbieter signalisieren, dass er anrufen möchte und mit wem er verbunden werden will. Der Server des Anbieters vermittelt den Gesprächswunsch an die gewählte Gegenstelle, und die Gegenstelle antwortet auf diese Anfrage. Noch bevor das eigentliche Gespräch beginnt, werden daher viele Signale hin und her geschickt. Diese Signalisierung, sowohl beim Gesprächsaufbau als auch beim -abbau, übernimmt im Internet das SIP-Protokoll (Session Initiation Protokoll). Es wurde für die Internettelefonie entworfen und von der IETF unter dem RFC 3261 standardisiert. Es bildet die Grundlage, auf der ein Internettelefonie-Endgerät mit dem Server des Internettelefonie-Anbieters und der Gegenstelle kommuniziert. Diese Kommunikation basiert auf Befehlen in Textform, die von der Gegenseite bestätigt werden müssen.

Internettelefonie und Quality of Service
Eine qualitativ gleichbleibende Sprachverbindung in einem IP-Netzwerk wie dem Internet kann nicht ohne zusätzliche Techniken zur Verfügung gestellt werden, da die Datenströme im Internet keine garantierte Bandbreite zugesichert bekommen. Sie müssen sich mit anderen Datenverbindungen die verfügbare Bandbreite teilen. Bei einem hohen Datenaufkommen kann das zu Verzögerungen und sogar Datenverlust führen. Solche Störungen sind innerhalb des Internets selten, da das Datennetz, aus dem das Internet besteht, seine Kapazitäten nicht voll ausschöpft. Die Reserven reichen für die Internettelefonie aus, ohne dass andere Daten die Sprachqualität beeinträchtigen. Der Engpass zwischen den Gesprächsteilnehmern ist in der VoIP-Kommunikation der DSL-Anschluss, über ihn laufen zusätzlich zu den Sprachdaten, auch Downloads und andere Internetanwendungen. Das kann sehr schnell dazu führen, dass die Bandbreite ausgeschöpft wird. Störungen in der Übertragung der Sprachdaten können die Folge sein. Eine Technik, die hier Abhilfe schafft, ist das von der FRITZ!Box Fon verwendete Verfahren namens Traffic Shaping. Es kann dafür eingesetzt werden, die einzelnen Datenströme zu regulieren, so dass den Sprachdaten eine ausreichende Bandbreite für eine hohe Sprachqualität zur Verfügung gestellt werden kann.

Als erstes VoIP-Endgerät hat die FRITZ!Box Fon den SIP Conformance Test des European Telecommunications Standards Institute (ETSI) bestanden. Dieses Testverfahren bescheinigt der FRITZ!Box Fon stellvertretend für die gesamte FRITZ!Box Fon-Reihe von AVM die Konformität zum Session Initiation Protocol (SIP). Die Tests wurden in einem akkreditierten Testlabor der Deutschen Telekom AG durchgeführt. Dazu wurde mit der FRITZ!Box Fon ein SIP Conformance Test entsprechend den Standards ETS 102 027-1 V2.1.1 (2003-10) und IETF RFC 3261 durchgeführt. Peter Faxel, Technischer Leiter und Mitglied der Geschäftsleitung von AVM: “SIP ist ein kompaktes und flexibles Protokoll für die Signalisierung bei Telefon- und Videoendgeräten. AVM wird auch künftig in enger Zusammenarbeit mit VoIP-Providern und den wichtigen Anbietern von SIP-Backbone-Routern den Vorsprung von Voice over IP gegenüber der Festnetztelefonie weiter ausbauen.”

Über SIP

Das Protokoll SIP (Session Initiation Protocol; dt. Protokoll zum Aufbau einer Sitzung) dient der Steuerung von Multimedia-basierten Internetsitzungen. SIP kommt vor allem bei der Internettelefonie zum Einsatz, kann aber auch bei der Verteilung beliebiger anderer Multimedia-Daten verwendet werden. SIP übernimmt die Kontrolle der Initiierung, des Verlaufs und des Abbaus einer Sitzung.

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